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Tagebuch zu meiner Ausstellung

MO, 31.7.2006
Heute war von 9 Uhr morgens bis fast 18:00 Uhr der Aufbau. Gestern Abend habe ich bereits das Auto gepackt, doch die vielen Pflanzen passen nicht in einen Kofferraum, so dass wir zweimal vollgepackt fahren mussten. Zunächst standen die Überlegungen im Vordergrund, wie man die Pflanzen anordnet. Schließlich entschieden wir uns dafür, die Pflanzen auf Sockel zu stellen und die Sockel in einer Art Viereck anzuordnen.
Gegen Ende ging es dann daran, die Namensschildchen und die Texte zu verteilen. Auch meine Fotos mussten noch beschriftet, gerahmt und aufgehängt werden. Zuletzt wurden dann noch die Pflegeanleitungen, die mir Thomas Carow freundlicherweise geschickt hatte, und die DinA4-Infoblätter der GFP zu den einzelnen Gattungen ausgelegt.

MI, 2.8.2006
Das Museum hat mir gemeldet, dass die Zeitschaltuhren für die Terrarien irgendwie nicht so funktionieren wie sie sollten. Warum, ist mir bis heute ein Rätsel. Ich habe sie nochmals kontrolliert, wieder eingesteckt und nun funktioniert zum Glück alles bestens.
Heute habe ich eine erste Führung mit Freunden aus Offenburg, die Probe für Sonntag ;)
Einigen Besuchern bin ich auch schon begegnet, vor allem die Kinder scheinen sich sehr für die Pflanzen zu interessieren.
Das Drosera – Terrarium hat noch einige Gewöhnungsschwierigkeiten, aber es sieht so aus, als würden sich die Pflanzen schnell einleben.

FR, 4.8.2006
Auch heute komme ich wie immer zum Gießen. Den Pflanzen geht es gut, die ausliegenden Informationen werden gerne genommen und ich kann zufrieden wieder fahren.


SO, 6.8.2006
Heute ist die erste Führung. Um 11 Uhr soll sie beginnen und es kommen immer mehr Familien. Ich war auf manches gefasst, dass nur 3 Leute oder maximal 20 kommen. Aber als ich durchzähle komme ich mit den ganzen Kindern auf unglaubliche 50 Besucher! Vielleicht hängt diese enorme Besucherzahl mit dem regenrischem Wetter zusammen, aber auch dann scheint ein großes Interesse vorhanden zu sein.
Bei dieser Masse Leute ist es gar nicht so einfach sich Gehör zu verschaffen, aber es klappt erstaunlich gut. Auch die vielen Kinder zwischen 3 und 8 sind vorbildlich ruhig und hören interessiert zu. Ein Höhepunkt bildet sicherlich das Aufschneiden eines Sarracenien-Schlauchs, der bis oben hin randvoll mit halbzersetzten Insekten gefüllt ist. Sogar ein Schmetterling hatte sich hinein verirrt.
Am Ende der Führung beantworte ich noch viele Fragen, vor allem die 12-16 jährigen sind sehr beeindruckt und interessiert und wollen ihre Eltern zu einem Kauf einer solchen „Killerblume“ überreden.
Zu meiner großen Freude und Überraschung waren auch zwei meiner Lehrer da – und das trotz Ferien....

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DI, 8.8.2006
Wie jeden zweiten Tag komme ich auch heute zum Gießen. Die Drosera haben sich nun einigermaßen eingewöhnt und wachsen gut. Auch den anderen Pflanzen geht es gut, lediglich sind fast alle Informationsblätter weg, sicher auch durch den großen Ansturm am Sonntag, aber diese sind ja schnell wieder neu ausgelegt. Wie fast immer statte ich Anne Junk noch einen kurzen Besuch ab, denn sie hat sich mit am meisten um mich und meine Pflanzen gekümmert, auch am Aufbau war sie aktiv beteiligt. Vielen Dank. Hier möchte ich auch noch allen anderen Mitarbeitern danken, die im Hintergrund helfen und von denen ich und vor allem die Besucher nur sehr wenig mitbekommen. DO, 10.8.06
Die Ausstellung zeichnet sich durch einen großen Erfolg aus, so dass spontan vom Museum vorgeschlagen wurde, sie eine Woche zu verlängern:

 

„(...) Deine Ausstellung ist ein voller Erfolg! Mein Chef schlug heute vor, sie um eine Woche zu verlängern, so dass sie erst am Sonntag, 20.8.2006, enden würde.(...)“ (Zitat email Museum)

Natürlich freue ich mich sehr über diese neue Entwicklung.

Da ich schon mehrmals angesprochen wurde, wo man solche Pflanzen kaufen kann: In der Ausstellung selbst leider nicht, wobei ich auch von Zeit zu Zeit etwas abzugeben habe, im OBI gibt es im Sommer ein schönes Angebot und unter www.carnivoren.org/de/ffp/bezug/gewerb_inland.php4 hat die GFP noch einige Anbieter im Inland vorgerstellt.

SO, 13.8.06
150 Besucher bei der Führung sind der absolute Wahnsinn!
Julia Rohlfing kam heute morgen zu mir und gemeinsam sind wir nach Offenburg zur Ausstellung gefahren. Während wir warten, dass es 11 Uhr wird und die Führung beginnen kann, strömen immer mehr Besucher ins Haus, vermutlich hat auch heute der Regen wieder die Veranstaltung begünstigt.
Herr Dr. Gall, der Museumsdirektor, rahmte meine Führung freundlicherweise in einige Sätze ein. Zum Glück hat das Museum für die Führung heute ein Mikrofon und Lautsprecher organisiert, denn schon letztes Mal – bei nicht einmal halb so vielen Besuchern – hatte ich Probleme, mit meiner Stimme alle zu erreichen.
Offenbar ist das Interesse sehr groß, die Informationsblätter neigen sich schon bald dem Ende zu und manches alte Aquarium soll nun eine neue Heimat für fleischfressende Pflanzen werden.